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5300 Jahre Schrift
Universität Heidelberg: Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften
& Heidelberg Center for Cultural Heritage – HCCH
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Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Materiale Textkulturen & Heidelberg Center for Cultural Heritage – HCCH
 

›Style Writing‹ Graffiti

Ursprünge und Entwicklung (2011)

von Ulrich Blanché

 
›Tags‹ von KH1, OBEY und anderen

in Williamsburg, New York. Fotografie: Ulrich Blanché, 2011.

 
zum Autor

Ulrich Blanché ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Street-Art und Banksy.

 

Artikel als PDF

Unter Graffiti verstehe ich hier das illegale ­Schreiben des eigenen Pseudonyms mit dem Anspruch, dabei einen eigenen Stil zu haben oder zu entwickeln. Das illegale Pseudonym-Schreiben in den USA breitete sich von Philadelphia in den 1960er Jahren nach New York aus, wo zwischen 1970 und 1985 die wichtigsten Innovationen gemacht wurden. Dieser Text handelt von den sogenannten ›Tags‹, die mit Marker, früher auch mit Kreide oder Pinsel, noch selten mit Sprühdosen, im Stadtraum angebracht wurden. Bei Tags (Hundemarken) denkt man an Revier markierende Straßenköter. ›Tagger‹, also Personen, die Tags anbringen, waren in den USA der 1960er und 1970er oft Teenager mit latein- oder afroamerikanischem ›Ghetto‹-Background.

Um Los Angeles herum lässt sich die Geschichte vom heutigen Graffiti weiter zurückverfolgen als in New York. Schon vor 1945 gab es in Los Angeles ›Hobo Monikers‹ (Gauner-Zinken). Mit Kreide oder Kohle angebracht, handelte es sich hier oft um eine Kombination des Spitznamens mit einem ›Character‹, also einer Begleit­-Figur — etwa Bozo Texino, ein Hobo Moniker, das man über 80 Jahre hindurch zurückverfolgen kann.

Vor 1940 gab es ›Cholo Graffiti‹ in Los Angeles. Geschrieben war dieser ›Gang Graffiti ­Style‹ in Variationen der Druck-Schriftart Olde ­English — meist handgemalt mit einem Pinsel. Cholo steht abwertend für einen Gangster lateinamerikanischer Abstammung. Beim Cholo Graffiti schreibt ein Gang-Mitglied in Großschrift die Namen aller anderen als Territorial-Markierung an Wände. Hierdurch soll das barrio als placa (Anwesenheitsappell) gekennzeichnet werden. Oft handelt es sich um Mitglieder einer kriminellen Gang, deren Straßen-Spitznamen im placa untereinander geschrieben wurden. Teils tauchten Namen verstorbener Mitglieder auf, was auch auf Kutten von Motorrad-Gangs nicht unüblich ist. Die Hells Angels — 1947 auch in Kalifornien gegründet — verwenden eine Variation der genannten Schrift.

Was im Cholo ›Gangs‹ waren, sind im Graffiti ›Crews‹. Graffiti ›Writer‹ fügen ihrem Tag oft den ihrer Crew hinzu. Cholo in Kombination mit der US-Surfer-, Rocker- und Auto-Tuningkultur der 1950er und 1960er Jahre, ergab die Westcoast-Skater-Kultur. Hier wurden oft abgerundete Versionen von Olde English verwendet. Cholo Graffiti beeinflusste Nachkriegs-Underground-Comics wie die von Rick Griffin. Etwa die Art, den Buchstaben ›E‹ als drei Querstriche zu schreiben, wandert aus dem Cholo über die Surf- und Underground-Comics ins Graffiti.

Philadelphia, 1967: Ein Teenager schreibt im urbanen Raum »Cornbread« an Wände, um ein Mädchen zu beeindrucken, das er ›cornbread‹ findet (sie hat eine gute Figur, weil sie immer ihr Cornbread gegessen hat). Unabhängig vom Cholo waren hier Gang Graffiti — wohl aus Chicago kommend — einflussreich. Im Gefängnis schrieben Gangster an andere ›toasts‹ — also Gedichte — in unterscheidbaren Handschriften. Mit Cornbread brach diese Geheimsprache aus dem Gefängnis aus. Er verwendete Tags mit Krönchen, was viele kopierten. Herzen, Striche, Pfeile, Sterne folgten und mündeten in den ›Characters‹, die oft aus der Pop-Kultur entlehnt sind.

Topcat machte 1971 den ›Philly Style‹ in New York populär. Davor gab es dort auf wenige Blocks beschränkt agierende Tagger, so ab 1968 Julio 204. Als Kurier unterwegs hinterließ Taki 183 ab 1969 sein Namenskürzel ergänzt durch die Nummer seiner Straße in der Stadt. 1971 berichtete die »New York Times« darüber, was als Durchbruch von Graffiti als Bewegung gilt.

Frühe Writer haben oft noch keinen unterscheidbaren Stil. Ihre Tags werden als ›basic prints‹ bezeichnet. Julio und Taki sind und wollten noch gut lesbar sein. 1971 wird die Art, wie Buchstaben geschrieben werden, wichtig: der ›Style‹. Um herauszustechen, werden die Buchstabenkombinationen elaborierter und größer — bis schließlich die mehrfarbigen, großflächigen ›Pieces‹ entstehen, die am liebsten auf Züge gesprayt werden. Das heißt nicht, dass mit den Pieces Tags verschwanden. Es gibt Tagger, die nie große Pieces machen und solche, denen Quantität über Qualität geht.

Anstatt das eigene Viertel zu markieren wird seit Taki entlang der Bus- und U-Bahn-Routen getaggt. Topcat schuf den ›Broadway (Elegant) Style‹. Er neigte den ›Philly Style‹ leicht, die Buchstaben öffnete er und übernahm die elegant geschwungenen Füße vieler Buchstaben — wie etwa bei den letzten vier seines Tags. Ein Kennzeichen sind die herabstoßenden oberen Abschlusslinien, wie der horizontale Riegel, der das ›T‹ bildet oder der obere Teil seines ›P‹. Auch erkennt man seinen Style, weil viele vertikale Linien nach links hinten gebogen sind.

Stay High 149 setzte sein Tag bildlich um, indem er ein Strichmännchen aus der TV-Serie »The Saint« in einen ›Joint-Smoker‹ umwandelte. Nach den Hobos war er der erste, der Figur und Tag kombinierte. Neu waren auch der ›Halo‹ (ebenfalls vom »The Saint« adaptiert), also ein Heiligenschein, der Wortbestandteile verknüpfte, sowie der zum Pfeil gewordene Buchstabenanfang. Auch Sterne und Anführungszeichen verwendete dieser Innovator. Er verknüpfte seinen Character mit dem Schriftzug und ließ seinen ›Joint‹ als horizontalen Riegel des Buchstabens ›H‹ wieder auftauchen. Um 1973 werden die Lettern noch nebeneinandergesetzt.

Je mehr solche Symbole es gab und je mehr Buchstaben verformt und überlappt werden, desto mehr spricht man vom ›Wild Style‹. Er ist oft nicht lesbar, die Buchstabengrundstruktur wurde teils aufgelöst. Urväter sind Dondi und Phase 2 der auch den ›Bubble Style‹ erfand, dessen Buchstaben wie aufgeblasen wirken und der oft weniger komplex als der ›Wild Style‹ ist.

Nachdem er Graffiti-Anfänger, also ›Toy‹ war, und den Style anderer stilistisch nachahmte, kommt der Writer im besten Fall irgendwann selbst zu einem eigenen Stil. Vergleiche mit dem Schreiben um des Schreibens willen — mit Kalligrafie — bieten sich an. Wie hier geht es um ein Buchstaben-Verknüpfen in einem organisch-flüssigen Schwung — die Suche nach der perfekten gestischen Handschrift, die kaum Wert auf Lesbarkeit, sondern auf vollendete Technik und Bildhaftigkeit legt. Qualitätskriterien sind Eigenständigkeit der Buchstaben und die Art, wie sie zu einander wirken. Wie ein Kalligraph entwickelt ein Tagger seinen Style — teils lebenslang.

 

 
Literatur

Acker, Christian P. (2011), Flip the Script. A Guidebook for Aspiring Vandals & Typographers, Berkeley.

Daniel, Bill (2005), Who is Bozo Texino? A Secret History of Hobo Graffiti (Dokumentarfilm), Chicago.

Mailer, Norman / Naar, Jon (1974), »The Faith of Graffiti«, in: Esquire (May 1974).

Weitere Verweise

Norman Mailers Esquire-Artikel »The Faith of Graffiti« (Digitalisat via testpressing.org).

Bill Daniels Kurzfilm "Who is Bozo Texino?" (Teaser).

Digitale Gallerie von "Hobo Monikers" (via flickr).

Interview mit Chaz Bojorquez (einem "Godfather of Cholo Style") als Webvideo.

Webgallerie zu Taki183 (inklusive Digitalisat eines Artikel in der New York Times von 1971).

Interview mit Taki183 als Webvideo.

Interview mit und Dokumentation über Cornbread als Webvideo.

Digitalisat des Bildbandes "Subway Art" von 1984 (via issuu.com).

Abbildungshinweis

Titelbild: Foto: Ulrich Blanché.

 
  Wunderhorn Verlag Sonderforschungsbereich Materiale Textkulturen der Deutschen Forschungsgemeinschaft Universität Heidelberg  

›Style Writing‹ Graffiti

Ursprünge und Entwicklung (2011)

von Ulrich Blanché

›Tags‹ von KH1, OBEY und anderen

in Williamsburg, New York.

Titelbild: Foto: Ulrich Blanché.

Unter Graffiti verstehe ich hier das illegale ­Schreiben des eigenen Pseudonyms mit dem Anspruch, dabei einen eigenen Stil zu haben oder zu entwickeln. Das illegale Pseudonym-Schreiben in den USA breitete sich von Philadelphia in den 1960er Jahren nach New York aus, wo zwischen 1970 und 1985 die wichtigsten Innovationen gemacht wurden. Dieser Text handelt von den sogenannten ›Tags‹, die mit Marker, früher auch mit Kreide oder Pinsel, noch selten mit Sprühdosen, im Stadtraum angebracht wurden. Bei Tags (Hundemarken) denkt man an Revier markierende Straßenköter. ›Tagger‹, also Personen, die Tags anbringen, waren in den USA der 1960er und 1970er oft Teenager mit latein- oder afroamerikanischem ›Ghetto‹-Background.

Um Los Angeles herum lässt sich die Geschichte vom heutigen Graffiti weiter zurückverfolgen als in New York. Schon vor 1945 gab es in Los Angeles ›Hobo Monikers‹ (Gauner-Zinken). Mit Kreide oder Kohle angebracht, handelte es sich hier oft um eine Kombination des Spitznamens mit einem ›Character‹, also einer Begleit­-Figur — etwa Bozo Texino, ein Hobo Moniker, das man über 80 Jahre hindurch zurückverfolgen kann.

Vor 1940 gab es ›Cholo Graffiti‹ in Los Angeles. Geschrieben war dieser ›Gang Graffiti ­Style‹ in Variationen der Druck-Schriftart Olde ­English — meist handgemalt mit einem Pinsel. Cholo steht abwertend für einen Gangster lateinamerikanischer Abstammung. Beim Cholo Graffiti schreibt ein Gang-Mitglied in Großschrift die Namen aller anderen als Territorial-Markierung an Wände. Hierdurch soll das barrio als placa (Anwesenheitsappell) gekennzeichnet werden. Oft handelt es sich um Mitglieder einer kriminellen Gang, deren Straßen-Spitznamen im placa untereinander geschrieben wurden. Teils tauchten Namen verstorbener Mitglieder auf, was auch auf Kutten von Motorrad-Gangs nicht unüblich ist. Die Hells Angels — 1947 auch in Kalifornien gegründet — verwenden eine Variation der genannten Schrift.

Was im Cholo ›Gangs‹ waren, sind im Graffiti ›Crews‹. Graffiti ›Writer‹ fügen ihrem Tag oft den ihrer Crew hinzu. Cholo in Kombination mit der US-Surfer-, Rocker- und Auto-Tuningkultur der 1950er und 1960er Jahre, ergab die Westcoast-Skater-Kultur. Hier wurden oft abgerundete Versionen von Olde English verwendet. Cholo Graffiti beeinflusste Nachkriegs-Underground-Comics wie die von Rick Griffin. Etwa die Art, den Buchstaben ›E‹ als drei Querstriche zu schreiben, wandert aus dem Cholo über die Surf- und Underground-Comics ins Graffiti.

Philadelphia, 1967: Ein Teenager schreibt im urbanen Raum »Cornbread« an Wände, um ein Mädchen zu beeindrucken, das er ›cornbread‹ findet (sie hat eine gute Figur, weil sie immer ihr Cornbread gegessen hat). Unabhängig vom Cholo waren hier Gang Graffiti — wohl aus Chicago kommend — einflussreich. Im Gefängnis schrieben Gangster an andere ›toasts‹ — also Gedichte — in unterscheidbaren Handschriften. Mit Cornbread brach diese Geheimsprache aus dem Gefängnis aus. Er verwendete Tags mit Krönchen, was viele kopierten. Herzen, Striche, Pfeile, Sterne folgten und mündeten in den ›Characters‹, die oft aus der Pop-Kultur entlehnt sind.

Topcat machte 1971 den ›Philly Style‹ in New York populär. Davor gab es dort auf wenige Blocks beschränkt agierende Tagger, so ab 1968 Julio 204. Als Kurier unterwegs hinterließ Taki 183 ab 1969 sein Namenskürzel ergänzt durch die Nummer seiner Straße in der Stadt. 1971 berichtete die »New York Times« darüber, was als Durchbruch von Graffiti als Bewegung gilt.

Frühe Writer haben oft noch keinen unterscheidbaren Stil. Ihre Tags werden als ›basic prints‹ bezeichnet. Julio und Taki sind und wollten noch gut lesbar sein. 1971 wird die Art, wie Buchstaben geschrieben werden, wichtig: der ›Style‹. Um herauszustechen, werden die Buchstabenkombinationen elaborierter und größer — bis schließlich die mehrfarbigen, großflächigen ›Pieces‹ entstehen, die am liebsten auf Züge gesprayt werden. Das heißt nicht, dass mit den Pieces Tags verschwanden. Es gibt Tagger, die nie große Pieces machen und solche, denen Quantität über Qualität geht.

Anstatt das eigene Viertel zu markieren wird seit Taki entlang der Bus- und U-Bahn-Routen getaggt. Topcat schuf den ›Broadway (Elegant) Style‹. Er neigte den ›Philly Style‹ leicht, die Buchstaben öffnete er und übernahm die elegant geschwungenen Füße vieler Buchstaben — wie etwa bei den letzten vier seines Tags. Ein Kennzeichen sind die herabstoßenden oberen Abschlusslinien, wie der horizontale Riegel, der das ›T‹ bildet oder der obere Teil seines ›P‹. Auch erkennt man seinen Style, weil viele vertikale Linien nach links hinten gebogen sind.

Stay High 149 setzte sein Tag bildlich um, indem er ein Strichmännchen aus der TV-Serie »The Saint« in einen ›Joint-Smoker‹ umwandelte. Nach den Hobos war er der erste, der Figur und Tag kombinierte. Neu waren auch der ›Halo‹ (ebenfalls vom »The Saint« adaptiert), also ein Heiligenschein, der Wortbestandteile verknüpfte, sowie der zum Pfeil gewordene Buchstabenanfang. Auch Sterne und Anführungszeichen verwendete dieser Innovator. Er verknüpfte seinen Character mit dem Schriftzug und ließ seinen ›Joint‹ als horizontalen Riegel des Buchstabens ›H‹ wieder auftauchen. Um 1973 werden die Lettern noch nebeneinandergesetzt.

Je mehr solche Symbole es gab und je mehr Buchstaben verformt und überlappt werden, desto mehr spricht man vom ›Wild Style‹. Er ist oft nicht lesbar, die Buchstabengrundstruktur wurde teils aufgelöst. Urväter sind Dondi und Phase 2 der auch den ›Bubble Style‹ erfand, dessen Buchstaben wie aufgeblasen wirken und der oft weniger komplex als der ›Wild Style‹ ist.

Nachdem er Graffiti-Anfänger, also ›Toy‹ war, und den Style anderer stilistisch nachahmte, kommt der Writer im besten Fall irgendwann selbst zu einem eigenen Stil. Vergleiche mit dem Schreiben um des Schreibens willen — mit Kalligrafie — bieten sich an. Wie hier geht es um ein Buchstaben-Verknüpfen in einem organisch-flüssigen Schwung — die Suche nach der perfekten gestischen Handschrift, die kaum Wert auf Lesbarkeit, sondern auf vollendete Technik und Bildhaftigkeit legt. Qualitätskriterien sind Eigenständigkeit der Buchstaben und die Art, wie sie zu einander wirken. Wie ein Kalligraph entwickelt ein Tagger seinen Style — teils lebenslang.

Artikel als PDF

zum Autor

Ulrich Blanché ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Street-Art und Banksy.

Literatur

Acker, Christian P. (2011), Flip the Script. A Guidebook for Aspiring Vandals & Typographers, Berkeley.

Daniel, Bill (2005), Who is Bozo Texino? A Secret History of Hobo Graffiti (Dokumentarfilm), Chicago.

Mailer, Norman / Naar, Jon (1974), »The Faith of Graffiti«, in: Esquire (May 1974).

Weitere Verweise

Norman Mailers Esquire-Artikel »The Faith of Graffiti« (Digitalisat via testpressing.org).

Bill Daniels Kurzfilm "Who is Bozo Texino?" (Teaser).

Digitale Gallerie von "Hobo Monikers" (via flickr).

Interview mit Chaz Bojorquez (einem "Godfather of Cholo Style") als Webvideo.

Webgallerie zu Taki183 (inklusive Digitalisat eines Artikel in der New York Times von 1971).

Interview mit Taki183 als Webvideo.

Interview mit und Dokumentation über Cornbread als Webvideo.

Digitalisat des Bildbandes "Subway Art" von 1984 (via issuu.com).